Wettkampf

Diese wichtige Komponente des Qwan Ki Do ermöglicht dem Praktikanten, seine Fortschritte zu überprüfen, in der Beherrschung der Emotionen, die Kontrolle der Gesten, und der eigenen Kreativität.

Man unterscheidet hier zwei verschiedene Disziplinen, Technik und Wettkampf. Diese werden wiederum in mehrere Kategorien aufgeteilt.

In den Technik-Disziplinen konkurrieren die Teilnehmer, die nicht nur ihr technisches Wissen testen, sondern auch eine starke Empfindung und Vergnügen in Wettbewerb suchen. Der Schüler kann hier zeigen, ob er die Techniken korrekt ausführt. Meistens wird hier ein Thao Quyen, ein Schattenkampf, demonstriert und dieser von den Schiedsrichtern auf die einzelnen Techniken, Choreographie und Kampfgeist überprüft und bewertet. Es werden auch Holz- und Metallwaffen präsentiert.

Kinder- und Jugend-EM 2009: Simon Löwe, Qwan Ki Do Währing, erlangte den 2. Platz

Im Kampf (Song Dau oder Giao Dau) können die Praktikanten ihre erlernten Kampftechniken in einer angewendeten Weise einsetzen. Es wird meistens in Teams von 2, 3 oder 5 Teilnehmern gekämpft. Der Kämpfer kann hier, je nach Kategorie, fortgeschrittene Techniken anwenden um mehr Punkte zu erlangen. So zählt ein einzelner Treffer deutlich weniger als die Abfolge mehrere Schläge, Wurftechniken oder Scherentechniken. Da es um den sportlichen Aspekt geht, sind Gesundheit und Sicherheit des Kämpfers ebenso wichtig, wie eine korrekte Einstellung dem Kämpfen und dem Gegner gegenüber. Abhängig von Alter und Kategorie kämpfen die Teilnehmer mit verschiedenen Schützern, mindestens jedoch mit Tiefschutz und einem Handschuh.

EM 2009 in AUT: Armin Saeidiani, links, erreichte am Ende des Turniers mit dem Verein Qwan Ki Do Aspern den 2. Platz