Was ist Qwan Ki do?    

      

 

 

                           

     
QWAN KI DO - QUÁN KHÍ ÐẠO ist eine chinesisch - vietnamesische Kampfkunst und fällt durch seinen Reichtum an Techniken auf: Festhalten und Lahmlegung, Tiertechniken, ...

Folgende Disziplinen sind enthalten:
Qwan Ki Do
Co Vo Dao - Waffen
Đấu Tự Do - Freikampf
Tâm Thể
Vũ Lân - Löwentanz

Der Name

Meister PHAM Xuan Tong hat sich für den Ausdruck QWAN KI DO entschieden, damit er den Traditionen seines Geburtslandes und den Motivationen, die ihn zu dieser Wahl getrieben haben treu bleibt:

- Eine Huldigung an seinen Großmeister CHAU Quan Ky, indem man ihn phonetisch im Namen seiner Methode erwähnt.
- Die Beibehaltung des Namens der im Geheimen von seiner Familie überlieferten sehr alten Methode (Quan Khi, 1009 n. Chr.)
- Ungezwungenheit in der Übertragung und in der Aussprache und Leichtigkeit in der Kommunikation.

Außerdem bringt dieser Ausdruck zwei fundamentale Elemente aller Kampfkünste zur Geltung:

- KHÍ
- ÐẠO

oder allgemeiner bekannt unter dem Namen KI
oder allgemeiner bekannt unter dem Namen DO

Energie
Weg
Das Hinzufügen des Wortes QUÁN (die Gesamtheit) führt zum vietnamesischen:

QUÁN KHÍ ÐẠO
(Der Weg aller Lebensenergien)


phonetisch übertragen QWAN KI DO für leichteres Verständnis und Aussprache.

 


Aufgrund seines doppelten Ursprungs (China - Vietnam) weist das QWAN KI DO einen großen technischen Reichtum auf.
Im Programm dieser Methode findet man: Angriffe mit der Faust, dem Fuß, Blöcke, Wurf-, Fege-, Festhalte-, Hebel-, Stoßtechniken, akrobatische Elemente, ... Aber die Originalität des QWAN KI DO beruht auf der Anwendung zweier Prinzipien:

  • Die Theorie der Annäherung "Thuat Can Chien"
  • Das Prinzip der Gegensätze: AM(YIN) und DUONG(YANG) oder "Cuong Nhu Tuong Thoi", die stetige Harmonie zwischen Kraft und Geschmeidigkeit.

Der Wettkampf (Freikampf, Technik, Waffen) im QWAN KI DO erlaubt dem Schüler seine eigene Entwicklung einzuschätzen, im Zusammenhang mit der Beherrschung seiner Emotionen, der Kontrolle seiner Gesten und der Kreativität. Der Wettkampf ist für Schüler keine Pflicht, er stellt eine Form des freien Austausches von Techniken dar, um die Fähigkeiten zu bewerten, den Kampfgeist und die eigenen Schwächen.